„Echte Wachstumsmöglichkeiten“ mit Wohlfühlatmosphäre. Materio und RSArchitekten gewinnen Dank eines außergewöhnlichen Projektansatzes den Wettbewerb für gleich drei Kindergärten mit einer überzeugenden Idee!
Grundrisse gestalten
Holzrahmenbau bietet optimale Freiheit in der Grundrissgestaltung. Einer von vielen Gründen für die enge Zusammenarbeit von RSA und Materio. Im Rahmen eines Investorenwettbewerbes der Stadt Ennepetal (Ruhr) für drei Kindergärten setzte sich Materio mit seiner Konzeption eines funktionalen und ökologischen Gebäudes durch und erhielt den Auftrag für den Bau aller drei Kindergärten an verschiedenen Standorten.
Vorausschauende Bauweise
Das in Holzrahmenbauweise konzipierte Gebäude fügt sich in die Umgebung des attraktiven Neubaugebietes hervorragend ein. Mit geringem Aufwand kann es nach seiner Nutzung als Kita auch in 4-6 attraktive Wohneinheiten umgewandelt werden. Dieses zukunftssichere Raumkonzept wurde mit dem Träger individuell abgesprochen, um sowohl den baulichen Anforderungen als auch dem pädagogischen Konzept des Waldorfkindergartens zu entsprechen. Gleichzeitig sichert es durch seine Flexibilität langfristige Planungssicherheit.

Ansicht

Grundriss
Direkter Zugang zum Garten
Der Kindergarten bietet Platz für 4 Gruppen, die jeweils einen direkten Zugang zum Außenbereich haben. Große Fensterflächen mit sehr niedrigen Brüstungshöhen geben den Kindern eine freie Aussicht in den umschließenden Freibereich.
Freundlich und funktional
Das Gebäude des Waldorfkindergartens ist funktional und erfüllt gerade damit die pädagogischen Anforderungen des Trägers. Diese wurden in mehreren Workshops und Planungsgesprächen mit allen Beteiligten abgestimmt. Die verwendeten natürlichen Baustoffe und das energetische Konzept entsprechen den anspruchsvollen Vorstellungen der Kommune und des Trägers.
Selbsttätiges Handeln
Dem Leitgedanken dieses Ansatzes folgend, enthält die Ausstattung auch der Nassbereiche Angebote für die Kinder, die sie dem Stand Ihrer Entwicklung folgend, selbstbestimmt nutzen können. So bietet der Waschtisch mit drei unterschiedlichen Höhen und Tiefen dem Kind die Möglichkeit eigenständig zu entscheiden, wo es seine Hände reinigt. In der Praxis bestätigt sich dieser Ansatz, da die Kinder intuitiv den für sie passenden Bereich am Waschtisch nutzen. Durch seine Formgebung ermöglicht der Waschtisch das eigenständige Handeln und kann so zu einer positiven Bestätigung nach einer selbständig getroffenen Entscheidung beitragen.
Orientierung und Funktion
Der Bau richtet sich in erster Linie nach Süden aus, während sich die Bad- und WC-Bereiche nach Norden orientieren. Entsprechend der Ausrichtungder Waldorfpädagogik finden sich die Angebote zum spielerischen Lernen in der gesamten Einrichtung wieder. Selbstverständlich auch in den vier Nassräumen, die den Gruppenbereichen zugeordnet sind. Mit Signalfarben lenken die Armaturen und Betätigungsplatten der WC’s die Aufmerksamkeit auf ihre Funktion. Selbst die Sitzringe weisen mit den Farben Rot, Blau und Gelb auf unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten durch die Kinder hin.

