Villeroy & Boch in außergewöhnlich designtem Top-Restaurant – Fliesen und Sanitärkeramik bei Nobelhart & Schmutzig, Berlin
Nobelhart & Schmutzig - so lauten Name und Konzept des neuen Restaurants, mit dem sich der Wirt und mehrfache Sommelier des Jahres, Billy Wagner, nach fast sechs Jahren in Berlin zusammen mit Koch Micha Schäfer selbstständig macht. Der lange erwartete Startschuss für das innovative Speiselokal in der Friedrichstraße 128, das konsequent auf eine regionale und dabei ebenso traditionelle wie moderne Küche setzt, fällt im Februar 2015.
Die Sanitärbereiche und die offen in den Gastraum integrierte Küche des außergewöhnlichen Speiselokals wurden mit Produkten von Villeroy & Boch ausgestattet: Fliesen im Farbkonzept des Interior Designs und dazu Waschtische, WCs und Urinale mit innovativen Funktionen. „Villeroy & Boch und Nobelhart & Schmutzig passen perfekt zusammen, denn beide stehen für innovative Ideen und Konzepte, die ihrer Zeit weit voraus sind“, sagt Thimo Franke, Leiter Objektvertrieb Deutschland bei Villeroy & Boch. „Als Partner für das internationale Projektgeschäft sind wir Experten für individuelle Lösungen, gerade bei außergewöhnlich gestalteten Top-Locations.“
Brutal lokal
Nobelhart & Schmutzig galt lange als das bekannteste, noch nicht eröffnete Restaurant Deutschlands. Der ungewöhnliche Name ist von einem Artikel über die Sportart Polo in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung inspiriert. Billy Wagner: „Die Headline lautete: „Nobel, hart und schmutzig.“ Nach reiflicher Überlegung und einigen Modifizierungen haben wir uns für diesen Namen entschieden. Nobel steht bei uns für kompromisslose Qualität und beste Produkte, jedoch ohne die klassischen Nobelprodukte wie Stopfleber, Kaviar oder Hummer. Hart ist unser ungewöhnliches Auftreten, bei dem man diese Art von Gastronomie nicht erwarten würde. Und ein genussreicher Abend hat auch immer etwas Wildes und Schmutziges.“
Die Idee hinter dem ganzheitlichen Konzept von Nobelhart & Schmutzig ist ebenso einfach wie genial. „Wir möchten den Menschen, die in Berlin leben, die Produktvielfalt zeigen, die es in der Stadt und in ihrer Umgebung gibt und gleichzeitig die Produzenten in Berlin und im Berliner Umland unterstützen. Dabei richten wir uns nach der Jahreszeit und der Verfügbarkeit der Produkte. Brutal lokal sozusagen,“ so Wagner.
„Was die Natur um uns herum nicht bietet, kann nicht verarbeitet werden. Das bedeutet allerdings auch den Verzicht etwa auf Olivenöl, Pfeffer, Muskatnuss, Zitrusfrüchte, Vanille, Zimt und natürlich Schokolade“, ergänzt Schäfer. Jeden Tag steht ein aufeinander abgestimmtes Menü von zehn Gängen auf der Karte, das war’s.
Der virtuelle Küchentisch
Der Küchenchef selbst spielt bei Nobelhart & Schmutzig eine besondere Rolle: Er führt den Gast durch den Abend, indem er die Speisen und die Menüfolge vorgibt. Passend dazu hat der Berliner Designer Michael Sans, in Zusammenarbeit mit Gerold Bauer von der Firma Edgar Fuchs, das Interior des Speiselokals gestaltet und die Küche vollständig in den Gastraum integriert. An einer Theke, in deren Zentrum sich die Küche befindet, haben 26 Personen Platz. „Die Theke ist der Ort, an dem alles stattfindet, gewissermaßen der virtuelle Küchentisch“, erklärt Sans. Der Gast sitzt im Mittelpunkt des Geschehens und sieht, wer sein Essen zubereitet. Zusätzlich zu den Thekenplätzen gibt es einen großen, ovalen Tisch für bis zu 14 Personen. „Zwischen Gerold Bauer und mir gab es eine sehr gute Zusammenarbeit, die maßgeblich zum Gelingen des Projektes beigetragen hat. Ich kümmerte mich um das Interior Design und die gestalterische Art-Direktion und er war für die Küchentechnik sowie das Bauvorhaben zuständig“, sagt Sans.
Moderne Klarheit und Sauberkeit
Bei der Gestaltung und Ausstattung von Küche und Sanitäranlagen setzen Wagner, Schäfer und Sans auf moderne Klarheit und perfekte Sauberkeit: „In der Küche ist der Gast live dabei, und auch beim Toilettengang soll er sich wohlfühlen“. In beiden Bereichen wurden Produkte von Villeroy & Boch verbaut.
Wände und Böden der Sanitäranlagen wurden mit Villeroy & Boch Fliesen aus dem Systemkonzept PRO ARCHITECTURA gestaltet: die Wände mit großen glasierten Fliesen in blaugrau dunkel, der Boden dazu passend mit unglasierten, blaugrau dunklen Fliesen. Im Restaurant-Innenraum wurden Fliesen farblich in das Gesamtkonzept integriert. Dabei wurden Fliesen der Serie COLORVISION bewusst als raumprägender Blickfang eingesetzt. Neben der Grundfliese in Snowy White sind die Grüntöne Light Softly Green, Dark Softly Green und Palm Green harmonisch miteinander kombiniert. Ausgestattet mit der Oberflächenveredelung CeramicPlus sind diese Wandfliesen besonders pflegefreundlich und leicht zu reinigen. Die sichtbare Wand der Kalten Küche ist farblich passend aus COLORVISION-Fliesen in Light Watery Blue gestaltet, die ebenfalls mit CeramicPlus veredelt sind. Passend zu den belassenen Beton- bzw. Estrichflächen wurden auf dem Küchenboden Fliesen aus der Serie UNIT THREE in der Farbe Graphit verlegt.
Mit Aufsatzwaschtischen aus dem Profisystem Architectura wurden designstarke Waschplatzlösungen in den Damen- und Herrentoiletten realisiert. Die spülrandlosen DirectFlush-WCs Subway 2.0 verbinden modernes Design mit innovativer Funktion: Anstelle eines herkömmlichen Wasserrands besitzen sie eine intelligente Wasserführung und einen speziellen Spritzschutz am Beckenoberrand, die für eine Bespülung des Innenbeckens sorgen, ohne dass es zu Überspritzungen kommt. Montiert sind die WCs mit den neuen Vorwandelementen ViConnect mit runden Betätigungsplatten in mattem Chrom. Die Urinale aus der Serie Architectura sind mit ViChange-Kartuschen ausgestattet, die werkzeuglos und unkompliziert ausgetauscht werden, ohne dass das Urinal von der Wand abgenommen werden muss.
Billy Wagner betont: „Villeroy & Boch ist ein deutsches Unternehmen und passt damit perfekt zu unserem regionalen Konzept. Badausstattung und Fliesen sollten unserem Restaurant einen besonderen Wert und etwas Zeitloses geben. Darum war Villeroy & Boch für uns die erste und einzige Wahl.“